News

Autorenlesung_2.jpg

Autorin Anja Ackermann liest im Grundschulteil!

Wie jedes Jahr am dritten Freitag des Monats November fand am 18. November 2022 der bundesweite Vorlesetag statt. Und das zum 19. Mal mit inzwischen über einer Million Teilnehmern. Klar, dass auch die Grundschulklassen der GGS Schwarzenbek mit eigenen Aktionen daran teilnahmen. Bereits seit 2004 setzt der Bundesweite Vorlesetag – auf gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung – ein öffentliches Signal für Leseförderung und versucht Kindern wie Erwachsenen die Bedeutung des (Vor-)Lesens nahezubringen.

Vorlesen stellt wie keine andere Aktivität die Weichen für die Sprachbildung unserer Kinder. Abgesehen davon, dass Vorlesen nicht nur Nähe und Zusammenhalt schafft, sondern einfach Spaß macht! Für die eigene Gestaltung ließ das inklusive Motto „Gemeinsam einzigartig,“ welches die Vielfalt in unserer Gesellschaft feiert, allen Klassenstufen viel Freiraum. Während die DaZ-Klassen PS1 und PS2 spielerisch ihren Wortschatz ausbauten, folgte – um nur einige Beispiele zu nennen – die Klasse 4c von Frau Börke mit detektivischem Spürsinn spannenden Lesespuren nach, bevor sich die Kinder in selbstgebaute Lesehöhlen verzogen, um dort gemütlich zu schmökern. Herr Uwe Groteloh, Vater von Mika und Nora aus der 1d, unterstützte derweil deren Klassenlehrerin Frau Kohnen und las in der Bookstation aus dem „Kleinen Eisbär“ von Hans de Beer und dem „Kleinen Neinhorn“ von Marc-Uwe Kling vor. Frau Thom ließ ihre Schülerinnen und Schüler aus der 4b sich gegenseitig Kapitel zu den Tischtheater-Bildkarten „Als die Raben noch bunt waren“ von Edith Schreiber-Wicke und Carola Holland vorlesen. Frau Köpke wiederum las ihrer 1b aus dem „Kleinen Wir“ von Daniela Kunkel vor – ein humorvolles Bilderbuch über das WIR-Gefühl. Frau Wegner trug ihren gespannten Schülerinnen und Schülern aus der 1a aus dem Buch „Herr Löwe trägt heut´ bunt“ von Nastja Holtfreter vor. Angeregt durch das gemeinsame Besprechen der Bilder und Kapitel erschloss sich den Kindern schnell, dass jedes Lebewesen – Mensch wie Tier – verschieden ist; und dass man sich nicht verbiegen oder „anmalen“ muss, um „man selbst“ – und somit einzigartig – zu sein. Oder wie es Jonas auf den Punkt bringt: „Zusammen sind wir bunt!“ Worauf Lea freudig zustimmte: „Bunt ist toll. Bunt macht glücklich!“ (Was stimmt, das stimmt!)

Seinen krönenden Abschluss fand der Vorlesetag in der diesjährigen Autorenlesung mit der Kinderbuchautorin – und hervorragenden Vorleserin – Anja Ackermann, die ihr Publikum aus den 2. und 3. Klassen mit der Geschichte „Eine Hühnerschaukel für Rosa“ in ihren Bann zog. Organisiert wurde die Lesung von unserer Lehrkraft Nicoletta Gill, die sich dazu an den renommierten Bödecker-Kreis wandte, der Autorenbegegnungen, Lesungen und Workshops für Kinder und Jugendliche fördert, finanziell unterstützt und koordiniert. Den noch fehlenden Restbetrag hat unser Schulverein dazugegeben. Vielen Dank dafür! Der Vorlesetag 2022 hat den Kindern an der GGS Schwarzenbek sehr viel Freude gemacht.

(Für die GGS von Peer Keßner)


FhstcNLXEAEy0OI.jpg

„Wer krank ist, bleibt zu Hause“

Liebe Eltern der GGS Schwarzenbek,

Die Landesregierung hat entschieden, dass es zukünftig im Falle einer Coronainfektion keine verpflichtende Absonderung für die Allgemeinbevölkerung mehr geben wird. Das bedeutet für die Schulen:

Grundsätzlich gilt für COVID-19 und gleichermaßen für Grippe und andere ansteckende Krankheiten: Wer krank ist, bleibt zu Hause!

Wie viele andere Berufsgruppen, bleibt auch unsere Schule nicht von einem hohen Krankenstand verschont, was wiederum Auswirkung auf die Unterrichtsversorgung hat. Deshalb möchte ich Sie bitten, Ihr Kind im Zweifelsfall lieber zuhause zu lassen.

Außerdem gilt:

Wer mit COVID-19 infiziert ist, muss im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Er muss außerdem auch auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen nicht sicher eingehalten werden kann.

Wer keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, darf im Falle einer Infektion nicht am Unterricht teilnehmen

Auch ohne Infektion darf jede einzelne Person für sich entscheiden, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Sollte Ihr Kind in der Unterrichtszeit erkranken, werden wir Sie umgehend telefonisch darüber informieren. Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass wir über Ihre aktuellen Kontaktdaten verfügen.

Sollte Ihr Kind grundsätzlich alleine nach Hause gehen dürfen, bitten wir um eine schriftliche Vollmacht, gerne auch vorsorglich, die im Sekretariat hinterlegt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Kossek
Schulleiterin


Streuobst_14_Luetjens.jpg

GGS Klasse Flex 9 pflanzt neue Obstbäume im Justizgarten am Amtsrichterhaus

Gerade mal etwas mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass die Flex-Klasse 8 von der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek im Frühling 2022 unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Dagmar Stief und Konrektor Jörg Collenburg die große Aufräum- und Beschnittaktion im Justizgarten am Amtsrichterhaus durchgeführt hat. Und das Resultat ihrer harten Arbeit konnte sich sehen lassen!

Jetzt lieferten sie nach. Denn auch an diesem feucht-kühlen Herbsttag kannte die Einsatzfreude der Schülerinnen und Schüler – inzwischen versetzt in die Flex-Klasse 9 – keine Grenzen: Am 16. November pflanzten sie im Rahmen des berufsvorbereitenden „Lernen durch Engagement (LdE)“-Programms zehn junge, vom Naturschutzbund Schleswig-Holstein (NABU SH) gestiftete Obstbäume auf der Streuobstwiese am Amtsrichterhaus ein.

Am frühen Morgen war es so weit: Zuallererst gruben die Schülerinnen und Schüler der F9 an den zehn von Herrn Collenburg markierten Stellen ein etwa 40 cm tiefes Loch. Angeleitet wurden sie dabei u.a. von Herrn Zisis und Herrn Saarck, dem zertifizierten Baumkontrolleur unserer Stadt.

Das Erdloch wurde mit einem großzügigen Stück Maschendraht ausgelegt, der als Wühlmausschutz dient. Danach wurde einer der etwa 9- bis 10—jährigen, etwa daumendicken Jung- bzw. „Heisterpflanzen“ samt großer Wurzel senkrecht eingesetzt. Damit jeder Baum auch bei Sturmwetter gerade wächst, rammten Ghassan, Felix und ihre Mitschüler mit viel Muskeleinsatz Holzpfähle mittels einer Pfahlramme in den Erdboden. An diese Pfähle nagelten Leonie-Christa, Coralie, Cayenne und andere Schülerinnen im Anschluss das witterungsbeständige Stabilisierungsband, das beidseitig straff um den jungen Stamm gewickelt wird.

Beim letzten Baum unterstützte unser Bürgermeister Norbert Lütjens die Schüler bei der Pflanzung und sprach ihnen auch seine Anerkennung für ihr Engagement aus.

Wenn dann in ein paar Jahren die Obstbäume mit den Obstsorten Apfel, Kirsche, Birnen, sowie Apfel-Quitte Früchte tragen, sind die Anwohner gerne eingeladen, die Früchte zu ernten und zu genießen.

Im Anschluss an die Pflanzaktion wurde erst einmal eine zünftige Grillpause eingelegt, bevor es für die Flex 9 mit der anschließenden Wildwuchsbeschnitt-Aktion im Unterholz des Justizgartens bis 12 Uhr weiterging.

Die gleichermaßen herzliche wie herzhafte Bewirtung aller Anwesenden mit leckeren Brötchen, Grillwürsten, Obst sowie heißen und kalten Getränken erfolgte wieder von unserem Schulverein der GGS, wie bereits im Frühjahr vertreten durch Frau Zuther und Herrn Nielsen. Was wäre unsere Schule bloß ohne sie und ihr tolles Engagement – nicht nur bei solchen Veranstaltungen?

Vielen, herzlichen Dank dafür!
(für die GGS Peer Keßner)


DSC07503-1280x853.jpg

Endlich war es so weit! Wir, die Klasse 2c, waren in der Kürbisscheune in Worth an- gekommen. Unser Lehrer hatte uns vorher erzählt, dass er uns angemeldet hat, es wurde Geld für den Eintritt eingesammelt, und wir durften unsere Fragen stellen. Einige von uns waren schon dort gewesen, für andere war es ganz neu.

Nun, am 27. Oktober, saßen wir aber alle zusammen auf Bänken in einem Unter- stand und jedes Kind hatte einen Kürbis vor sich auf dem Tisch stehen. Das obere Stück war schon wie ein Deckel aufgeschnitten, doch nun kam auf uns die wichtigste Arbeit zu: Mit einem Eisportionierer (schwieriges Wort!) haben wir nach und nach den Kürbis ausgehöhlt, bis alles von dem Fruchtfleisch entfernt war. Danach kam der spannendste Teil unserer Aufgabe. Wir konnten uns mit Vorlagen oder nach eigenen Ideen das Gesicht gestalten und Augen, Nase und Mund als Löcher in unseren Kür- bis schneiden. Dazu gab es kleine Sägen, mit denen man gut durch die Kürbiswand kam. Außerdem konnten wir von unserem Lehrer Herrn Brummack, der Schulassis- tentin Frau Schrieber, die auch mit dabei war, und einigen Eltern, die uns nach Worth gefahren hatten, Hilfe bekommen.

So hatten wir alle nach etwa anderthalb Stunden einen schönen Kürbis, den wir mit nach Hause nehmen durften. Das war natürlich super, weil ein paar Tage später Halloween war und wir dann einen Kürbis vor der Tür haben konnten!

Wer mit dem Kürbis fertig war, durfte übrigens auf dem Bauernhof noch die vielen Kürbissorten in der Scheune ansehen und nebenan die Kühe in ihrem Stall besu- chen. Insgesamt war das ein richtig schöner Schultag, nur eben einmal nicht im Schulgebäude.

Ach ja, aufgeschrieben hat das jetzt unser Lehrer, so gut können wir das im zweiten Schuljahr nicht allein hinbekommen, aber das werden wir später auch noch schaffen.

(Für die 2c D. Brummack)


lesen.png

Mathe und Lesen machen stark!

Seit 2006 gibt es das Projekt „Niemanden zurücklassen (NZL)“ in Schleswig-Holstein im Bereich Leseförderung und seit 2009 nimmt die GGS Schwarzenbek im Sekundarbereich daran teil. Inzwischen wurde das Projekt auf Mathematik (Mathe macht stark –MMS) erweitert. Dabei werden die wichtigsten Grundvorstellungen für das Fach gefestigt, nachdem sich die SuS einem Online-Diagnoseverfahren unterzogen haben. Im Fach Deutsch steht weiterhin die Erweiterung der Lesekompetenz (Lesen macht stark –LMS) im Vordergrund. Dafür stellt das Land eine umfangreiche Materialsammlung zur Verfügung. Kernstück sind die sogenannten NZL Mappen. Am 6.9.2022 fand für den fünften Jahrgang nach einer kurzen Einführung durch die Schulleiterin Bettina Kossek die feierliche Übergabe der schweren Aktenordner (Mappen) für den Jahrgang 5 im Forum der GGS in der Berliner Straße statt. Die projektverantwortlichen Lehrkräfte Thorsten Otto und Grit Hilberling hatten für den Vormittag ein Programm erarbeitet, mit dem die Schülerinnen und Schüler bis zur Mittagspause ihr neues Material kennenlernen konnten. Die Mappen verbleiben bis zum Ende der Schulzeit im Klassenraum und werden entweder im Unterricht oder in Zusatzstunden genutzt. Handlungsorientiertes Lernen steht dabei im Vordergrund, das an der GGS unter extra für MMS oder NZL geschulten Lehrkräften begleitet wird.


Einschulung_Grundschultafel.jpg

Schon nach wenigen Tagen hatte uns der Schulalltag bereits wieder fest im Griff, so dass die Berichterstattung zu den vier Einschulungsveranstaltungen ein wenig auf sich warten ließ!

Am Dienstag, 16.08. fand die festliche Einschulung unseres neuen 5.Jahrgangs mit den Klassen 5 a,b,c und d in zwei getrennten Veranstaltungen statt. Familien waren diesmal ohne Teilnehmerbegrenzung eingeladen, was von den Angehörigen gerne genutzt wurde!

 

Nach dem offiziellen Teil, der mit dem Motto der Musik der Fantastischen Vier „Zusammen“ begann, erfuhren die neuen Schülerinnen und Schüler in der Rede der Schulleiterin Bettina Kossek, warum es „wichtig ist, dass es sie gibt“. International wurden sie durch die Kinder der DaZ-Klasse der Sekundarstufe willkommen geheißen, die ihren Beitrag auch am nächsten Tag bei der Einschulung unserer neuen ersten Klassen präsentierten.

Nachdem alle Kinder von der Koordinatorin Anke Ramke klassenweise einzeln auf die Bühne zu ihren neuen Klassenlehrkräften gebeten wurden, erhielten sie im Anschluss bereits die erste „Schnupperstunde“ und die Angehörigen waren herzlich eingeladen, sich am Kaffee- und Kuchenbuffet zu stärken, das durch den Back-Einsatz zahlreicher Eltern bestückt worden war. Auch die Ausgabe erfolgte durch fleißige Unterstützer-Mütter. Bei allerbestem Hochsommerwetter war Gelegenheit, mit der Schulleitung oder einfach nur untereinander in Kontakt zu treten. Nachdem die Fünftklässler und Fünftklässlerinnen ihren ersten Unterricht“ hinter sich gebracht hatten, gab es noch Gelegenheit für Fotos auf dem Vorplatz in der Berliner Straße.

„Klasse, dass du da bist!“ So eröffnete der Chor mit Kindern aus dem Jahrgang 2 und 3 beide Einschulungsveranstaltungen des neuen ersten Jahrgangs am 17.8.2022, ebenfalls bei strahlendem Hochsommerwetter. Nach den „Coronajahren“ mit erheblichen Einschränkungen konnten endlich wieder alle Angehörigen an diesem wichtigen Tag teilnehmen und das Forum der Berliner Straße war fast bis auf den letzten Platz gefüllt!

Bei der ersten Feier konnten wir unseren Bürgermeister, Herrn Norbert Lütjens, begrüßen, der die Möglichkeit gern nutzte, ein paar Worte an die Gäste und Kinder zu richten.

Die Schulleiterin hatte für ihre Rede ein Buch gewählt, das den Schülerinnen und Schülern für ihren neuen Lebensabschnitt Mut machen sollte. In jeder Maus bzw. in jedem Mäuserich schlummert nämlich auch ein Löwe, der bei Bedarf geweckt werden kann!

Anschließend wurden die Kinder vom Grundschulkoordinator Uwe Bhend einzeln auf die Bühne gerufen. Nachdem sie mit den schweren Schulranzen die steile Treppe zur Bühne gemeistert hatten, wurden sie von ihrer Klassenleitung in Empfang genommen.

Nun machten sich die Klassen auf den Weg zu ihren Räumen im Grundschulteil, während ihre Angehörigen das Kuchenbuffet nutzen konnten, das dem des Vortags in nichts nachstand. Auch hier unterstützten wieder Eltern bei der Ausgabe bzw. hatten für unsere Veranstaltung gebacken. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die uns die beiden Tage unterstützt haben und auch an den Schulverein, der die kalten Getränke finanziert hatte.


OGS_Tanz1.jpg

In der Grundschule tanzt(e) der Bär!

Am 27.06.2022 trafen sich zwischen 14.30 und 15.00 Uhr alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des OGS Hip-Hop-Kurses zum letzten Mal für das Sommerhalbjahr in der Sporthalle unseres Grundschulteils. Und etwas darzubieten hatten sie auch! Wie nicht anders zu erwarten, waren die tanzbegabten Grundschulkinder mit voller Freude dabei und hatten tolle Bewegungen einstudiert, die sie einem begeisterten Publikum aus Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern zu mitreißenden Rhythmen mit Elan präsentierten. Danke, dass Sie dabei waren, denn was wären Künstler ohne Publikum?! Die Fotos zu unserer Veranstaltung finden Sie weiter unten.

Ziel des OGS-Hip Hop-Kurses ist es, den Kindern neben Teambildung und Choreographie auch sportliche „Basics“ wie Warm-ups, Dehnübungen und rhythmische Bewegungskoordination beizubringen und sie für zeitgemäße Musik zu begeistern. Damit nicht genug, gehört der Hip Hop-Kurs zu einem weitaus größeren, vielfältigen Kursangebot, das wir interessierten Schülerinnen und Schülern an der Offenen Ganztagsschule zugänglich machen, damit möglichst für jede und jeden etwas dabei ist, was sie oder ihn interessiert. Es reicht vom Trainingskurs Mathe bzw. Mathe Intensiv über die Lernzeit mit Hausaufgabenhilfe, Personal Training zum fit werden bis hin zu Gitarre-, Töpfer-, Modelleisenbahnbau-, Comic-Zeichnen– und Schwimmkursen. Vielleicht ist für Ihr Kind ja auch etwas dabei? Wir würden uns jedenfalls freuen, Sie an der OGS begrüßen zu dürfen.

Falls Sie Interesse haben: Den Link zu unserem pädagogischen Konzept, Angebot und Preisen finden Sie hier: https://gemeinschaftsschule-schwarzenbek.de/allgemeine-informationen-ogs/

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch persönlich per Julia.Dieckmann@schule.landsh.de oder telefonisch unter 04151 899896-16

Das gesamte Team der OGS wünscht Ihnen und Ihren Kindern schöne Sommerferien!

Für die GGS Schwarzenbek Peer Keßner


Schulhund_GS062022_7.jpg

Schulhund „P“ besucht die Grundschule

Ein Schulhund ist nicht irgendein Hund. Ganz im Gegenteil, ein Schulhund ist ein besonderer, speziell ausgebildeter Hund. Er muss mit seinem Lehrer-Frauchen oder -Herrchen nämlich zur Hundeschule gehen, bevor er (oder sie) mit unseren Schülerinnen und Schülern in Kontakt kommen darf. 60 Trainerstunden, verteilt über viele Wochenenden, bedeutet das. Und Geld kostet die gründliche Ausbildung, die jährlich aufgefrischt wird, auch. Außerdem muss vor jeder Stippvisite geklärt werden, ob alle Kinder damit einverstanden sind und ob z. B. Ängste vor Hunden oder gar Allergien vorhanden sind. Erst danach kann der Besuch stattfinden.

Bei Großpudel „P“ war allerdings die Bahn frei, als er mit Frau Waschlewski am 21. Juni erstmalig die 1b im Grundschulteil besuchte. (Der Gemeinschaftsteil kennt ihn nämlich schon viele Jahre im Präsenzunterricht). Denn „P“ – dessen Namen wir bewusst geheim halten, damit er nicht von übereifrigen Kindern in der Schule angerufen und dadurch gestresst wird – haart nicht und ist ein echter Profi, der schon 7 Jahre Erfahrung als Schulhund der Grund- und Gemeinschaftsschule auf seinem hübschen Buckel hat!

Ziel des pädagogischen Einsatzes solcher Hunde in Schulen ist es, Kindern im gelenkten Umgang eine individuelle Förderung und ein effektiveres Arbeiten – wahlweise sowohl in der Klassengemeinschaft in 60-minütiger Präsenz als auch in 3 x 20-minütigem Einzelunterricht – zu ermöglichen: Untersuchungen haben ergeben, dass allein schon die kurze Anwesenheit eines Hundes durch freie Interaktion positive Verhaltens-Veränderungen zeitigen kann. Dabei wirkt der Schulhund etwa bei Problemen in den Bereichen Motorik oder Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten wie ein Beschleuniger, erschnuppert und erspürt die jeweilige Gefühlslage der Kinder und macht ihnen Mut, ihn zu streicheln oder ihm z. B. vorzulesen. Der Effekt ist in der Regel erstaunlich. Kinderaugen werden groß und Glückshormone werden ausgeschüttet:

  • Schülerinnen und Schüler gehen lieber zur Schule
  • „Außenseiter“ trauen sich aus ihrem Schneckenhaus heraus
  • Verhaltensauffälligkeiten nehmen ab
  • Sozialkontakte entstehen oder vertiefen sich
  • Lehrer rücken wieder mehr in den Fokus

Die Anwesenheit in einer 60-minütigen Unterrichtsstunde mit vielen Kindern stellt für den sensiblen Schulhund natürlich einen hohen Stressfaktor dar. Als Schulhunde eignen sich deshalb nur geführte und geschulte Hunde, die Stress und einen hohen Geräuschpegel ertragen. Die Rasse spielt dabei keine Rolle. Es gelten jedoch strenge Regeln wie etwa keine Kommandos (Lehrkraft ist Chef), nicht festhalten, stille Zeichen wie Arm hoch oder anlocken beim „Kennenlern-Parcours“ nur nach Lehrererlaubnis. Das alles war aber gar kein Problem: Die Klasse 1b war nicht nur vom freundlichen und sanften Wesen von Pudel „P“ begeistert – sondern auch von seiner Schönheit. 

Das zeigte sich besonders zum krönenden Abschluss auf dem Schulhof, als sie einen Tunnel für „P“ bildeten oder ihm vertrauensvoll Leckerlis auf dem Rücken zum Abholen anboten. Ein überaus gelungener Besuch, der hoffentlich bald und regelmäßig wiederholt wirdDie Kinder freuen sich jedenfalls schon drauf!

Für die GGS Peer Keßner


Bild45.jpg

Frau Ramke stellt die Sekundarstufe vor

Am 28.06.2022 um 19.00 Uhr fand – wie vorher per Elternbrief angekündigt – unsere halbjährliche Informationsveranstaltung für den neuen 5. Jahrgang statt. Und zur Freude aller, fand sie seit Corona erstmalig wieder in Präsenz im Forum, und nicht online, statt. Passend zum Schuljahrabschluss ging es zunächst um die gespannt erwartete – heißt: möglichst nach Kinderwunsch und nach einem ausgewogenen System erfolgte – Verteilung von etwa 80 Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 5 auf die neuen Klassenlisten.

Erfreulicherweise nahmen mehr als die Hälfte aller Eltern an der Veranstaltung teil. Nach einer kurzen Begrüßung stellte Schulkoordinatorin Frau Ramke die pädagogischen Grundsätze unserer Perspektivschule von „Fordern und Fördern“ vor und informierte die interessierten Eltern außerdem über Neuheiten und Unterschiede im Sek I-Unterricht, so z. B.:

  • über die neue Online-Stundenplan-App Untis, welche Eltern wie Schüler in Echtzeit täglich um 7.00 Uhr morgens über den Vertretungsplan und mögliche Unterrichtsausfälle informiert,
  • über die nützliche Klassen-Telefonkette als zusätzliches „Sichterheitsnetz“;
  • über die neuen Fächer ab der 5. Klasse wie z. B. NaWi und Weltkunde;
  • über das verpflichtende „Schülerbuch“ (für 4,50 Euro), das als wichtiger Nachrichtendienst zu Hausaufgaben, Mitteilungen, zu besorgendem Schulmaterial, Ermahnungen, Fehlzeiten, Entschuldigungen Krankheitsfall zwischen Lehrkräften und Eltern dient;
  • über die bestmöglichen Schulabschlüsse, die an der GGS Schwarzenbek möglich sind und welche Kooperationen uns für die Gymnasialstufe zur Verfügung stehen;
  • über die Wichtigkeit eines engagierten Klassen-Elternbeirats,
  • über unseren hochgeschätzten und unverzichtbaren Schulverein – inklusive dessen Bankverbindung für Spenden zu Schulaktionen im Schülerbuch – u.v.m.

Neu war vielen Eltern auch, dass eine Perspektivschule speziell vom Bildungsministerium Kiel ausgewählt wird und der Titel nur vergeben wird, wenn eine Schule bestimmte Kriterien erfüllt. Da dies bei der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek seit 2020 der Fall ist, erhielten wir seither großzügige Budgets für unsere „Schulentwicklung,“ sei es für ein Außenmöbel, eine aktive Pause, Bücher, zusätzliche Unterstützung bei der Digitalisierung, Einrichtung von Schülerbibliotheken, um nur einige zu nennen.

Viele dieser Projekte werden auf unserer Homepage im News-Bereich übrigens näher beschrieben: Schauen Sie, wenn Sie Zeit und Muße haben, doch einmal dort nach unter: https://gemeinschaftsschule-schwarzenbek.de/news

Zum Abschluss des Abends stellte Frau Hamann von der Offenen Ganztagsschule (OGS) Schwarzenbek ausführlich ihr umfassendes Angebot zu Themen wie Schulmensa, Hausaufgaben-Betreuung und Kursveranstaltungen vor, dass täglich bis spätestens 16.00 Uhr gilt. Gerne beantwortet sie weitere Fragen telefonisch oder per Email persönlich. Ihre Kontaktdaten – wie auch diejenigen von Frau Ramke für den Gemeinschaftsschulteil – finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen und Ihren Kindern schöne Sommerferien


Bild3-1.jpg

Junge ukrainische Schülerinnen und Schüler entdecken Mölln

Um unsere direkte Umgebung ein bisschen besser kennenzulernen, besuchten unsere Lehrkräfte Frau Ploshenko und Herr Keßner mit 13 Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine kürzlich Mölln. Bei herrlichem Frühsommerwetter und strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Bus durch das Herzogtum Lauenburg direkt ins Zentrum der Till Eulenspiegel-Stadt. Hier bestaunten die Jugendlichen nicht nur die idyllische Altstadt mit ihren beeindruckenden Fachwerkbauten aus der Backsteingotik, sondern erkundeten zu Fuß auch noch die Ufer an Stadt- bzw. Schulsee sowie den pflanzenreichen Kurpark am Kanal. Bis dann – nach einigen Stunden – irgendwann ihre Füße streikten. Und zugegeben: Der Schrittzähler auf dem Handy zeigte gegen Mittag immerhin stolze 10 km an. Insgesamt wurde befunden, dass der Ausflug nach Mölln ein glatter Erfolg war – in sportlicher wie auch in gemeinschaftsbildender Hinsicht.

Weitere unterrichtsbegleitende Aktionen und Ausflüge sind in Planung. An der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek möchten wir geflüchteten jungen Menschen aus der Ukraine ein Stück strukturierten Alltag zurückgeben – und damit eine gewisse Normalität. Denn nach ihrer Ankunft in Deutschland greift die Schulpflicht und der Übergang vom ersten Willkommensgruß in den Unterrichtsalltag fällt nicht jedem immer leicht. Speziell ausgebildete DaZ-Lehrer, muttersprachliche Drittkräfte, Lehramtsstudierende, aber auch sozialpädagogisches Schulpersonal sind bestrebt, den Schülerinnen und Schülern nicht nur den Umgang mit der deutschen Sprache und ihrem neuen Umfeld zu erleichtern, sondern auch betreuende Ansprechpartner für sie zu sein.

An der GGS Schwarzenbek sind aktuell 34 ukrainische Schülerinnen und Schüler angemeldet und erhalten – je nach Bedarf, da einige bereits ein wenig Deutsch sprechen –sowohl Unterricht in ihrer Muttersprache als auch aufbauenden DaZ-Unterricht. Einige von ihnen wurden für kurze Zeit in passenden Regelklassen teilintegriert. Die vielen gespendeten Federtaschen, Schulranzen und Schulmaterialien haben erfreute Abnehmer gefunden. Dafür möchte sich die gesamte Schulbelegschaft noch einmal ausdrücklich bedanken: Es ist schön, eine solch spontane Solidarität erleben und teilen zu können.